TRAINING - BERATUNG - PLANUNG

cgc - Energiemanagement steigert Ihre Zukunftssicherheit in der Energietechnik, indem die neueste und wirtschaftlichste Technik mit der höchsten Energieeffizienz, angepasst an die örtlichen Gegebenheiten, zum Einsatz kommt. Die grundsolide Ausbildung, fachtechnische Erfahrung und ständige Weiterbildung ersparen Ihnen hohe Kosten und bedeutet für Sie lange Sicherheit mit Ihrer Anlagentechnik.

Energiemanagementsystem (EnMS)

Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) können Unternehmen ihre Energiesteuern senken. Die Anforderungen an ein EnMS unterscheiden sich durch die Größe und Struktur eines Unternehmens. Für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) kann die "DIN EN 16247-1 Energieaudit" und die "Spitzenausgleichseffizienzsystem-Verordnung" (SpaEfV) Anwendung finden, und für Nicht-KMU kann die "DIN EN ISO 50001-Energiemanagementsystem"  genutzt werden. Als Lead-Auditor für alle Energiemanagementsysteme, unterstützen wir Sie bei der Einführung und Aufrechterhaltung des EnMS.
Energie und Umwelt gehören zusammen. Energie wird aus der Umwelt entnommen, die Folgen haben die Umwelt und damit die Natur und der Mensch zu tragen. Erst die ganzheitliche Betrachtung dieses Prozesses führt zur Nachhaltigkeit und zur Einsicht, dass sowohl die Ressourcen, als auch die Verträglichkeit der Ergebnisse von Energieverbrauch, endlich sind. Die Einsparung von Energie und deren effiziente Anwendung, stehen in der Verantwortung jedes einzelnen Menschen und Unternehmens.

Energieaudit

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 müssen alle Nicht-KMU gemäß Energiedienstleistungs-Gesetz (EDL-G) vom 22.04.2015 einführen, die kein EnMS nach DIN EN 50001, oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingeführt haben. Dieses Energieaudit muss alle 4 Jahre erneuert und aktualisiert werden. Zur Einführung des Energieaudits sind bestimmte Anforderungen an den Auditor zu erfüllen, und der Auditor muss in der BAFA-Liste für Auditoren akkreditiert sein. Da wir diese Voraussetzungen erfüllen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Erneuerbare Energien

Der Einsatz von erneuerbaren Energien gehört zum Stand der Technik und wird auf Grund der hohen Energieeffizienz durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. Thermische Solaranlagen können sowohl für die Trink-Warmwasser-Bereitung, als auch zur Heizungsunterstützung und Schwimmbaderwärmung eingesetzt werden. Wärmepumpen nutzen bis zu 3/4 die Umwelt als Energieträger (Luft, Wasser, Erdwärme) und nur bis zu 1/4 wird Energie zugeführt. Eine effiziente Möglichkeit, eine Heizungsanlage zu betreiben und zusätzlich kann im Sommerbetrieb das Gebäude gekühlt werden (natural cooling). Pelletskessel verwenden Holz als nachwachsenden Energielieferant. Diese Heiztechnik für Festbrennstoffe ist regelungstechnisch gut beherrschbar und es erfolgt eine Verbrennung mit geringen Rückständen. Die Planung von erneuerbaren Energien erfordert Erfahrung und entsprechendes Fachwissen, um gute Energieeinsparmöglichkeiten und gute Amortisationszeiten zu erzielen, sowie die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu vermindern.


Haus- und Versorgungstechnik

Bewertung von Anlagen der Haus- und Versorgungstechnik, insbesondere für Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitäranlagen: Für die Wärme- und Energieerzeugungsanlagen stehen die erneuerbaren Energien im Vordergrund (Thermische Solaranlagen, Wärmepumpe, Pelletskessel und Fotovoltaik), aber auch die herkömmliche Methode der Wärmeerzeugung durch Erdgas und Heizöl spielt eine wichtige Rolle, wenn deren Einsatz auf energieeffizienten Betrieb, z.B. durch Nutzung der Brennwerttechnologie, ausgerichtet ist. 

Hydraulischer Abgleich

Hydraulik ist die Wissenschaft von den Strömungen der Flüssigkeiten. Der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen in Gebäuden ist für den effizienten Energieeinsatz von großer Bedeutung. Die meisten Heizungsanlagen verbrauchen mehr Energie, als erforderlich, weil eine hydraulisch ungünstige Wärmeverteilung im Heizsystem besteht. Nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes fließt das Heizungswasser auf dem kürzesten Weg zurück zur Heizungszentrale. Dieser Weg führt durch die, der Heizkreispumpe nächstgelegenen Heizkörper im Rohrsystem. Die weiter entfernten Heizkörper, damit hydraulisch ungünstiger angeschlossenen, werden nur unzureichend vom Heizungswasser durchströmt. Die Folge ist, dass einige Räume überheizt und andere nicht ausreichend mit Heizungwasser versorgt werden. In der Praxis werden häufig leitungsstärkere, damit ernergieintensivere Heizkreispumpen eingesetzt und/oder die Kesselleistung erhöht. Dies ist der falsche Weg, weil dadurch die Betriebskosten unnötig steigen, d.h. mehr Gas oder Öl und mehr Elektroenergie für die Heizkreispumpen verbraucht werden. Beim hydraulischen Abgleich wird erreicht, dass alle Heizkörper gleichmäßig durchströmt werden, egal an welcher Stelle. Damit kann ein großer Anteil von Energiekosten eingespart werden.

Energieausweis für Gebäude

Der Energieausweis gibt schnell und unkompliziert Auskunft über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert diesen Energieausweis für Neubauten und größere bauliche Veränderungen an Gebäuden seit 2001. Die neue EnEV legt fest, dass auch Gebäude im Bestand, unter definierten Voraussetzungen, einen Energieausweis auszuweisen haben. Für die Aussagekraft und -fähigkeit spielt die richtige Form der Erstellung der Energieausweise eine entscheidende Rolle. Informieren Sie sich bei uns, worin die Unterschiede bestehen!